Kalte Getränke – beim Grillen ein Muss!

Grillen und sich dabei das ein oder andere Kaltgetränk zu gönnen, gehört einfach unmittelbar zusammen. Wenn die Steaks auf dem Rost ungesund bruzzeln, gibt es für die meisten Grillmeister nur ein Getränk, welches dazu in Frage kommt. Die Rede ist natürlich von einem leckeren, frischen Bier! Dieses lässt sich bekanntermaßen ja auch als Dusche für’s Steak verwenden. 😉

Obwohl es im Winter mindestens genauso viel Spaß macht, ist die Hauptsaison fürs Grillen immer noch der Sommer und besonders da geht es gar nicht, wenn das Bier nicht schön kühl ist. Deshalb hier mal einige Vorschläge, wie das am besten klappt:

Die erste und einfachste Möglichkeit ist natürlich der Kühlschrank. Bier reinlegen, eine Weile warten und fertig. Da der Kühlschrank aber meistens in der Küche steht, kann es schon mal nervig werden, beispielsweise aus dem Garten für jedes neue Bier in die Küche laufen zu müssen.

Deshalb die nächste Idee, haben wir hier vor einiger Zeit auch schon einmal genauer vorgestellt: den Eisblock Kastenkühler. Einfach Wasser in den Block gießen, gefrieren lassen, auf die Bierkiste anbringen und schon wird der komplette Kasten schnell abgekühlt. Ziemlich praktisch auch, dass es unterschiedliche Größen für 0,5l1 und 0,33l1 Flaschen gibt.

Für alle, die gern mal selbst am Zapfhahn drehen, kann ich die Variante, die wir dieses Jahr wieder bei Rock am Ring angewendet haben, empfehlen: Ein Fässle Bier in die Gefriertruhe legen und komplett gefrieren lassen. Anders als beispielsweise bei Glasflaschen geht da beim Gefrieren im Normalfall nichts kaputt, die Kohlensäure und der Geschmack bleibt wie vor dem Einfrieren komplett erhalten. Das Bierfass kann dann direkt mit zum Grillabend genommen werden, sollte eben rechtzeitig aus der Gefriertruhe entnommen werden. Eine Faustregel dafür haben wir leider (noch) nicht, die Auftauzeiten waren recht unterschiedlich, je nach Außentemperatur und Kühltasche/-box waren das bis zu 3 Tage. Bleibt auf die Art aber wirklich eine ziemlich lange Zeit lang schön kühl. 😀

Auch einigermaßen für Festivals geeignet ist eine Wanne oder ein Eimer, in den man kaltes Wasser gibt und dann möglichst nicht in die Sonne stellt. Da kommen Flaschen oder Dosen rein, die dann so immerhin ein wenig gekühlt werden. Dauert relativ lang und man bekommt so wohl nie ein richtig kühles Blondes, aber auf alle Fälle besser als komplett ungekühlt.

Besonders die Damen wollen dann aber doch auch ab und zu etwas Abwechslung und statt literweise Bier auch mal einen Cocktail oder ähnliches. Auch den Herren der Schöpfung tut etwa ein guter Whisky-Cola zwischendurch mal ganz gut. 😉 Dabei werden am besten Eiswürfel benutzt.
Einen Sack Crushed Ice von der Tanke zu holen ist dabei wohl am einfachsten, aber man kann auch relativ einfach Eiswürfel selbst herstellen. Da gibt es die Möglichkeit Eiswürfelformen verwenden, in die man Wasser eingießt und danach gefrieren lässt. Davon gibt’s die verschiedensten Varianten, bei EMP gibt es z.B. Eiswürfel in Form von Gitarren oder gar Patronenhülsen. 😀 Neulich bei einem Freund gesehen: Space Invaders Eiswürfel, wie geil ist da denn? 😉
Wenn man Strom (nicht umsonst haben wir immer das Stromaggregat bei Rock am Ring mit dabei) zur Verfügung hat, kann man auch eine Eiswürfelmaschine benutzen, wie ich sie letztens zum ersten Mal entdeckt habe. Wenn das Teil hält, was es verspricht und in ein paar Minuten eine Ladung Eiswürfel herstellt, klingt das ja echt nicht schlecht, ich habe aber bisher leider noch keine Erfahrungen mit so einer Maschine machen können.
Ansonsten bietet sich für eine richtig kühle Flasche Whisky (oder andere hochprozentige Getränke) auch an, diese eine Weile in die Gefriertruhe zu legen, wegen dem hohen Alkoholgehalt gefriert da ja nichts. 😉

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Autor: Roi

Grillen darf nicht gesund sein!

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