NicNac’s Spieße

Und noch ein Rezept von Einfach Lecker Grillen, die NicNac’s Spieße

Schon vor ein paar Tagen auf Facebook entdeckt. Und als absoluter Freund von NicNac’s und vor allem der großen 1kg Packung von der Metro 😉 muss ich dieses Rezept wohl auch unbedingt mal ausprobieren.

Silvestergrillorgie

Es sind zwar nun schon wieder einige Tage in diesem Jahr ins Land gegangen, aber ich denke es ist nie zu spät um von einem Grillevent zu berichten.

Da wir seit ja letzten Spätsommer nun zwei Weberkugeln in unserer Wohngemeinschaft haben aber durch einen längeren Urlaub von meinem Nachbarn, Roi, keine Zeit für gemeinsame Grillexzesse hatten, haben wir geplant, ein Silvestergrillen zu starten. Und das haben wir dann auch in die Tat umgesetzt. Und wie… 😉

Wir wollten beide Kugeln bestücken und wir wollten nicht Flachgrillen. Daher war klar, dass wir zwei verschiedene Gerichte auf den Rost bekommen wollen und, dass es längere Jobs werden würden. Außerdem dachten wir, dass wir nach der Ballerei noch ins neue Jahr rein essen wollten, daher musste dann nochmal nachgelegt werden.

Nach Rücksprache mit den Mitgrillern und Mitessern habe ich mich für ein lecker Brisket und Spare Ribs in der ersten und einer Bacon Bomb für die zweite Runde entschieden.

Fleischtechnisch wurde gekauft: eine Rinderbrust vom US Rind, Kotelettrippchen, ne Menge Hack und Massen von Bacon.

Einen Tag vor Silvester habe ich dann Brust und Rippchen vorbereitet. Da wir nur fünf Personen waren, habe ich die drei Kilo Brust halbiert und ein Stück für spätere Grillaktionen eingefroren. Das andere Stück habe ich dann bearbeitet. Die dickere Fettschicht habe ich dran gelassen, da das Fett beim Grillen schmilzt und somit schön ins Fleisch einlaufen kann.

Das macht das Ganze schön saftig. Das Fett auf der „Unterseite“ habe ich entfernt. Danach habe ich das gute Stück mit einem selbstgemachten Rub gut durchmassiert und eingerieben.

Danach dann in Frischhaltefolie eingewickelt und dann ging die tote Kuh in den Kühlschrank.

Die Rippchen habe ich von der Silberhaut und diversen Fettschichten befreit und mit einen anderen selbstgemachten Rub bearbeitet.

Auch die Rippchen mussten, eingehüllt in Folie, ins dunkle Kühl.

Da ich mir dachte, dass ich Silvester mit Grillen, trinken, Quatschen und der Vorbereitung der Baconbomb beschäftigt bin, habe ich das Finshing Glaze für die Rips und das für die Baconbomb auch schon mal gemacht.

Am nächsten Morgen, am Silvestertag, ging es dann um 9 Uhr mit den Vorbereitungen im Garten los. Plane auf den durchmatschten Boden, Pavillons und Grills aufstellen, Tische richten und natürlich die Kugeln mit Briketts bestücken. Da das Brisket acht und die Ribs sechs Stunden auf den Grill mussten, haben wir in beide Kugeln jeweils einen Minion Ring gelegt, damit wir über die gesamte Zeit konstante Temperaturen sicherstellen konnten. Ausserdem legten wir für die ersten Stunden jeweils Hickory Chucks1 mit auf die Kohlen, für den leckeren, rauchigen Geschmack.

Grill Nummer 1 wurde angefeuert und um 11 Uhr wurde dann die Brust auf den Rost gelegt. Und dort blieb sie dann auch acht Stunden lang bei ca. 115 Grad. Um 19 Uhr hatte sie dann eine Kerntemperatur von 90 Grad.

Die Garraumtemperaturen wurden übrigens mit dem Weber-Grillthermometer kontrolliert und die Fleischtemperaturen mit dem Kitchenthemometer von iDevice, welches alle Daten auf das Smartphone sendet. Nettes Teil!

Während Grill 1 so vor sich hin glühte gab es dann die ersten zwei Stunden gemütlichen Plausches und Verköstigung diverser Hopfengetränke.

Um 13 Uhr sind dann die Rippchen auf den Rost von Grill 2 gekommen. Die Rippchen wurden dann im 3-2-1 Verfahren weiter gegrillt.

Zwischendurch habe ich dann noch die Baconbomb für das erste Essen in 2015 gerichtet.

Um 18 Uhr wurden dann die Rippchen mit dem Finishing Glaze bepinselt und gefüllte Champignons in Baconmantel wurden zusätzlich aufgelegt.

Um 19 Uhr war es dann soweit. Es konnte gespeist werden. Es war alles total lecker.

Wir hatten einen tollen geselligen Abend, der von mir kurz verlassen wurde, damit ich um 22 Uhr die Baconbomb auf den Grill legen konnte. Diese brutzelte dann bis 1 Uhr bei 130 Grad vor sich hin. Und wurde dann von uns verspeist.

Alles in allem hat alles wunderbar geklappt und es war ein sehr schöner Jahresabschluss und Jahresbeginn mit tollen Leuten und leckerem Essen.

Das alles schreit nur danach wiederholt zu werden. 😀

LG
Lars

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Rezept für leckere Armadillo Eggs

Heute mal ein Rezept von mir das ich gestern ausprobiert habe. 😀

Armadillo Eggs

Diese texanische Spezialität ist nach den Armadillos (Gürteltieren) benannt, die dort in den Steppen leben. Als Säugetiere legen sie keine Eier, aber die nach ihnen benannten „Eier“ sind überaus lecker und echt einfach in der Zubereitung. Der Name kommt durch das schuppige Aussehen des Bacon an der Oberfläche.

Zu dem leckeren Rezept geht es direkt hier in unsere Rezepte-Rubrik.

Viel Spaß beim Nachgrillen,

Gruß Max666

Rezept für Tomaten-Paprika-Suppe, -Sauce oder -Dip

Habe eben ein leckeres Rezept für Tomaten-Paprika-Suppe, -Sauce oder -Dip von Master online gestellt.

Dieses ist vielseitig verwendbar als Suppe, Tortilla-Dip, Steaksauce und Pastasauce. Oder eben zum Dippen beim ungesunden Grillen. 😉

Hier geht es direkt zum Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen!

Tomaten-Paprika-Suppe, -Sauce oder -Dip

Zutaten

  • 2 Dosen kleingehackte Tomaten (ca. 500 g)
  • 2 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Tomatenmark (bzw. 5 bis 10cm aus der Tube)
  • 1 scharfe Chili
  • 2 EL Olivenöl
  • italienische Kräutermischung
  • weitere Kräuter je nach Vorliebe und Verfügbarkeit
  • Salz, Zucker, Pfeffer

Zubereitung

Die Paprika entkernen, Zwiebel schälen und beides in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehen pellen und klein hacken. Die drei Zutaten jeweils etwa im Verhältnis zwei zu drei auf zwei Teller aufteilen. Die Würfelchen für die kleinere Menge etwas feiner schneiden. Für den größeren Teil genügt ein gröberer Schnitt der Zutaten.

Die Chilis entkernen, kleinschneiden und mit dem größeren Teil von Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch in einen schon erhitzen Topf mit zwei Esslöffeln Olivenöl geben. Zwei Teelöffel Salz, einen Teelöffel Zucker und das Tomatenmark hinzugeben. Das Ganze ein paar Minuten lang anschwitzen lassen und gelegentlich umrühren. Sobald die Menge leicht angebraten ist die Tomaten aus der Dose in den Topf geben. Die Sauce wird nun mit einem Stabmixer (Zauberstab) püriert. Anschließend den restlichen (feiner geschnittenen) Teil von Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch unterrühren. Ab und zu umrühren und leicht aufkochen lassen.

Etwas Pfeffer, reichlich italienische Kräutermischung (ca. zwei Esslöffel) und weitere Kräuter je nach Vorliebe und Verfügbarkeit – getrocknet oder frisch – hinzufügen (z.B. Rosmarin, Thymian, Basilikum, Mayoran, Liebstöckel). Hin und wieder umrühren, die Hitze reduzieren und nur noch leicht köcheln lassen. Keinen Deckel verwenden, damit Wasser entwichen und die Sauce etwas eindicken kann.

Fertig ist eine leckere Tomaten-Paprika-Sauce die genossen werden kann als…

  • Suppe ohne weitere Zutaten
  • Dip für Tortilla Chips (kalt)
  • Steaksauce (kalt)
  • Pastasauce
  • Sauce zur Pizzazubereitung

Zubereitungsvorschlag

Die nach Rezept gekochte Menge als Sauce für 500 Gramm Nudeln verwenden. Der Rest reicht gewöhnlich für die Zubereitung von zwei Blechen Pizza.

  • 400 g Mehl
  • 1 Pkt. Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 200 ml Wasser, lauwarm
  • 4 EL Olivenöl

Alles mischen, einen Teig kneten, zugedeckt 30 Minuten stehen lassen. Alternativ den Teig in einer Brotbackmaschine zubereiten lassen (Teigprogramm). Den Teig in zwei gleich große Stücke aufteilen, mit etwas Mehl auf Backpapier ausrollen und auf die Backbleche ziehen. Mit einer Gabel die Oberfläche des Teiges gleichmäßig leicht „einpieksen“ um Blasenbildung zu verhindern. Die Tomaten-Paprika-Sauce verteilen, nach Belieben weitere Beläge hinzufügen und Käse aufstreuen. Im Ofen bei 180 Grad mit Umluft ca. 20 bis 25 Minuten knusprig backen.

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Ein paar Impressionen

Guacamole

Zutaten für 2-4 Personen

  • 2 reife Avocados
  • 1 mittelgroße Tomate
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 2 Esslöffel frischer geschnittener Koriander (oder alternativ Korianderpulver)
  • 60ml saure Sahne oder Crème fraîche
  • 1 Esslöffel Limettensaft (oder alternativ Zitronensaft)
  • etwas Chilipulver

Zubereitung

Avocados halbieren, Stein entfernen und mit einem Esslöffel ausnehmen. Fruchtfleisch in eine mittelgroße Schüssel und mit einer Gabel gut zerdrücken bis eine glatte Masse entsteht.

Tomate in kleine Würfel schneiden. Zwiebel sehr klein schneiden. Alles zusammen mit dem Koriander, dem Limettensaft und der Crème fraîche in die Schüssel geben.

Chilipulver nach Belieben hinzugeben (es sollte eine ganz leichte unauffällige Schärfe geben).

Alles mit dem Esslöffel gut vermischen.

Serviervorschlag

Mit Mais-Chips (Tortilla-Chips) servieren, zu Fajitas oder Burritos essen oder natürlich beim Grillen dippen.

Hinweis

Setzt man die Guacamole der Luft aus, verfärbt es sich braun. Um dies zu verhindern einen Avocadostein im Dip aufbewahren und mit Folie abdecken.

Wer zuerst grillt, grillt am besten!

Schau sich einer das an:

Wer zuerst grillt...

Bei dem frühen Winterende sind seit spätestens zwei Wochen schon wieder die ersten Griller in den Parks unterwegs. Darunter natürlich (fast) nur Männer. Aber: Könnt Ihr erraten, wem das leckere Gemüse auf den Grills gehört – obwohl in unseren Grillregeln eigentlich kategorisch ausgeschlossen? Natürlich! Für Frauen muss immer Abwechslung auf dem Grillrost sein plus einige Beilagen wie Kartoffelsalat, Brot, etc. Mal ehrlich, als ob Rindfleisch und Schweinenacken nicht Abwechslung genug wären 😉 .

Wer seiner Liebsten eine Freude machen will, kann ihr vielleicht mal das Kochbuch hier in den Osterkorb legen. Da freut sich die Freundin und macht beim nächsten Grillevent vielleicht auch wieder mit oder zaubert was schönes für alle!