Silvestergrillorgie

Es sind zwar nun schon wieder einige Tage in diesem Jahr ins Land gegangen, aber ich denke es ist nie zu spät um von einem Grillevent zu berichten.

Da wir seit ja letzten Spätsommer nun zwei Weberkugeln in unserer Wohngemeinschaft haben aber durch einen längeren Urlaub von meinem Nachbarn, Roi, keine Zeit für gemeinsame Grillexzesse hatten, haben wir geplant, ein Silvestergrillen zu starten. Und das haben wir dann auch in die Tat umgesetzt. Und wie… ;-)

Wir wollten beide Kugeln bestücken und wir wollten nicht Flachgrillen. Daher war klar, dass wir zwei verschiedene Gerichte auf den Rost bekommen wollen und, dass es längere Jobs werden würden. Außerdem dachten wir, dass wir nach der Ballerei noch ins neue Jahr rein essen wollten, daher musste dann nochmal nachgelegt werden.

Nach Rücksprache mit den Mitgrillern und Mitessern habe ich mich für ein lecker Brisket und Spare Ribs in der ersten und einer Bacon Bomb für die zweite Runde entschieden.

Fleischtechnisch wurde gekauft: eine Rinderbrust vom US Rind, Kotelettrippchen, ne Menge Hack und Massen von Bacon.

Einen Tag vor Silvester habe ich dann Brust und Rippchen vorbereitet. Da wir nur fünf Personen waren, habe ich die drei Kilo Brust halbiert und ein Stück für spätere Grillaktionen eingefroren. Das andere Stück habe ich dann bearbeitet. Die dickere Fettschicht habe ich dran gelassen, da das Fett beim Grillen schmilzt und somit schön ins Fleisch einlaufen kann.

Das macht das Ganze schön saftig. Das Fett auf der „Unterseite“ habe ich entfernt. Danach habe ich das gute Stück mit einem selbstgemachten Rub gut durchmassiert und eingerieben.

Danach dann in Frischhaltefolie eingewickelt und dann ging die tote Kuh in den Kühlschrank.

Die Rippchen habe ich von der Silberhaut und diversen Fettschichten befreit und mit einen anderen selbstgemachten Rub bearbeitet.

Auch die Rippchen mussten, eingehüllt in Folie, ins dunkle Kühl.

Da ich mir dachte, dass ich Silvester mit Grillen, trinken, Quatschen und der Vorbereitung der Baconbomb beschäftigt bin, habe ich das Finshing Glaze für die Rips und das für die Baconbomb auch schon mal gemacht.

Am nächsten Morgen, am Silvestertag, ging es dann um 9 Uhr mit den Vorbereitungen im Garten los. Plane auf den durchmatschten Boden, Pavillons und Grills aufstellen, Tische richten und natürlich die Kugeln mit Briketts bestücken. Da das Brisket acht und die Ribs sechs Stunden auf den Grill mussten, haben wir in beide Kugeln jeweils einen Minion Ring gelegt, damit wir über die gesamte Zeit konstante Temperaturen sicherstellen konnten. Ausserdem legten wir für die ersten Stunden jeweils Hickory Chucks1 mit auf die Kohlen, für den leckeren, rauchigen Geschmack.

Grill Nummer 1 wurde angefeuert und um 11 Uhr wurde dann die Brust auf den Rost gelegt. Und dort blieb sie dann auch acht Stunden lang bei ca. 115 Grad. Um 19 Uhr hatte sie dann eine Kerntemperatur von 90 Grad.

Die Garraumtemperaturen wurden übrigens mit dem Weber-Grillthermometer kontrolliert und die Fleischtemperaturen mit dem Kitchenthemometer von iDevice, welches alle Daten auf das Smartphone sendet. Nettes Teil!

Während Grill 1 so vor sich hin glühte gab es dann die ersten zwei Stunden gemütlichen Plausches und Verköstigung diverser Hopfengetränke.

Um 13 Uhr sind dann die Rippchen auf den Rost von Grill 2 gekommen. Die Rippchen wurden dann im 3-2-1 Verfahren weiter gegrillt.

Zwischendurch habe ich dann noch die Baconbomb für das erste Essen in 2015 gerichtet.

Um 18 Uhr wurden dann die Rippchen mit dem Finishing Glaze bepinselt und gefüllte Champignons in Baconmantel wurden zusätzlich aufgelegt.

Um 19 Uhr war es dann soweit. Es konnte gespeist werden. Es war alles total lecker.

Wir hatten einen tollen geselligen Abend, der von mir kurz verlassen wurde, damit ich um 22 Uhr die Baconbomb auf den Grill legen konnte. Diese brutzelte dann bis 1 Uhr bei 130 Grad vor sich hin. Und wurde dann von uns verspeist.

Alles in allem hat alles wunderbar geklappt und es war ein sehr schöner Jahresabschluss und Jahresbeginn mit tollen Leuten und leckerem Essen.

Das alles schreit nur danach wiederholt zu werden. :-D

LG
Lars

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Weber Style Digital Thermometer und Weber Geflügelhalter

Nachdem wir, Martin und Lars, uns bei webergrill.de – Peter Süße zwei schicke Produkte bestellt haben, wollt ich Euch doch ein wenig an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Erworben haben wir den Geflügelhalter (Beer-Can-Chicken-Holder) von Weber und das Funk-Grill-Thermometer, ebenfalls von Weber.

Bevor es um die Produkte geht, erst mal ein dickes Lob an die Betreiber des Shops.
Dieser ist sehr übersichtlich gestaltet und man bekommt fast alles von Weber. Eben alles was das Herz begehrt. Die schicke Shop-Domain verspricht also nicht zu viel. Da auch die Bestellung reibungslos ging und die Lieferung schnell erfolgt kann ich diesen Shop sehr empfehlen.

Nun zu den Produkten, zuerst zum Beer-Can-Chicken-Holder:

Jeder, der schon mal ein Bierdosenhähnchen gemacht hat weiß, dass das eine sehr „wackelige“ Angelegenheit sein kann. Kommt das Hähnchen einmal in Bewegung, gibt es kein Halten mehr und das gerupfte Federvieh liegt auf den Rost – und wenn es ganz blöd läuft, ergießt sich das gewürzte Bier über die glühenden Kohlen…

Um dies zu vermeiden braucht man einen vernünftigen Halter für den heißen Gockel. Und genau dies ist das Produkt von Weber: „Ein vernünftiger Halter“. Wie alle Produkte von Weber ist auch dieser Halter sehr wertig, stabil und, finde ich zumindest, sieht auch noch gut aus.

Mittig befindet sich ein Halter für die Bierdose. Über diesen Halter stülpt man dann das Grillgut. Seitlich befinden sich zwei Griffe, um Hähnchen samt Dose auch vernünftig transportieren zu können.

Steht das Ganze einmal auf dem Grill kann noch nicht einmal ein Erdbeben das Hähnchen dazu bewegen sich hinzulegen und dem Grill so noch zu entgehen. Es steht wie eine Eins auf dem Grill bis es dann in den Mägen der Griller verschwindet.

Ich finde dieser Halter ist ein „Must-Have“ Produkt für alle, die sich die Beer-Can-Chickens nicht nur bei Facebook und Co anschauen sondern selbst auch grillen wollen.

Nun zum eigentlichen Produkt des Tests, dem Funk-Grill-Thermometer:

Ein weiteres „Must-Have“ für den ambitionierten Griller ist natürlich ein Thermometer. Ohne dieses ist ein „Longjob“ fast nicht machbar. Zumindest nicht dann, wenn man den gewünschten Garpunkt genau treffen möchte.

Es gibt eigentlich nur zwei wirklich gute Anbieter für Funkthermometer, die sich auf Grillgut spezialisiert haben. Einer davon ist Weber, dessen Thermometer wir seit Erwerb schon einige Male benutzt haben. Auch dieses Produkt hat uns trotz dem ambitionierten Preis überzeugt.

Es besteht aus zwei Fühlern, einem Sender und dem Empfangsteil. Wahlweise kann man ein oder zwei Fleischtemperaturen oder auch den Garraum überwachen. Dies macht Sinn, da die fest verbauten Thermometer in den Kugeln nicht 100% genau sind. Möchte man auf der sicheren Seite sein, ist es also sinnvoll, den Garraum zu überwachen.

Das Herzstück des Funkthermometers ist die Empfangseinheit mit dem Display. Wenn man sich einmal die Gebrauchsanweisung durchliest, ist die Bedienung des Thermometers sehr einfach. Man sollte sich aber auch als Mann die Zeit nehmen, sie zu lesen, auch wenn es gegen unsere Ehre geht. ;-)

Es ist einerseits möglich die Ziel-Kerntemperatur frei zu wählen, oder man wählt die Fleischart und den gewünschten Gargrad an. Zum Beispiel „Rind“ und „Medium“. Ist die gewünschte Kerntemperatur erreicht ertönt ein Alarmsignal, welches man aber auch ausschalten kann.

Der Hit bei diesem Thermometer ist aber die Reichweite. Gerade bei längeren Grillaktionen möchte man ja nicht unbedingt durchgehend am Grill stehen. Samstag am Nachmittag neigt der Mann ja dazu, sich auch mal für 2 Stündchen ins Wohnzimmer zu verziehen um zu sehen, wie 22 Leute schwitzend einem Spielgerät hinterher rennen. Also ich neige zumindest dazu. Mit dem Weberthermometer kann man/n also seinen zwei Lieblingshobbys parallel frönen. Und das ist soooo wunderbar! :-D

In meinem Falle steht der Sender samt Grill im Garten hinter dem Haus und ich sitze im zweitem Stock auf der anderen Seite des Hauses im Wohnzimmer und kann von dort aus die Temperaturen auf dem Empfangsteil überwachen. Dazu müssen sich die Funkwellen sogar einmal quer durch unsere Wohnung und die zwei Wohnungen darunter durchkämpfen, was sie aber mit Bravour bewerkstelligen. Mit WLAN haben wir hier dank der dicken Fachwerkaußenwände massiv zu kämpfen, was die Reichweite des Thermometers noch viel mehr hervorhebt.

Ich habe mich in dieses Thermometer verliebt.  Ich möchte nicht mehr ohne leben. :-) Mittlerweile missbrauche ich es auch für die Indoorküche und es muss für diverse Braten und Geflügelgerichte im Ofen herhalten.

Das Top-Argument, was für dieses Thermometer spricht, ist aber ein ganz anderes: Es hat blaues Licht und leuchtet somit blau! ;-)

LG
Lars