Cook in Wood Unboxing

Cook in Wood Unboxing

Cook in Wood hat endlich einen Distributor für den deutschsprachigen Raum. Dieser, MJS Supply Chain UG aus Wuppertal, hat uns diese Woche ein umfangreiches Testpaket geschickt. Natürlich direkt ausgepackt, aber erst heute kommt der Beitrag.

Wow, da sollte der Grill direkt schon brennen, da dürfen wir einiges testen. Wir freuen uns drauf – und Ihr dürft Euch über einen ausführlichen Testbericht im Blog freuen!

Als kleiner Vorgeschmack: Im Testpaket sind enthalten: Oak Broaken Staves und Chips der Sorten Cognac, Whiskey, Red Wine, Muscat Wine, Sherry Wine, Porto Wine, Fino Wine und Oak. 🙂

Wer noch nichts von Cook in Woods gehört hat: Cook in Woods hat seinen Sitz in der weltberühmten Weinanbauregion Riija in Nordspanien. Aus alten Weinfässern, in denen Weine und Spirituosen aus aller Welt herangereift sind, produziert Cook in Woods in der eigenen Manufaktur die Chips für das Räuchern und Grillen.

Weber Style Digital Thermometer und Weber Geflügelhalter

Nachdem wir, Martin und Lars, uns bei webergrill.de – Peter Süße zwei schicke Produkte bestellt haben, wollt ich Euch doch ein wenig an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Erworben haben wir den Geflügelhalter (Beer-Can-Chicken-Holder) von Weber und das Funk-Grill-Thermometer, ebenfalls von Weber.

Bevor es um die Produkte geht, erst mal ein dickes Lob an die Betreiber des Shops.
Dieser ist sehr übersichtlich gestaltet und man bekommt fast alles von Weber. Eben alles was das Herz begehrt. Die schicke Shop-Domain verspricht also nicht zu viel. Da auch die Bestellung reibungslos ging und die Lieferung schnell erfolgt kann ich diesen Shop sehr empfehlen.

Nun zu den Produkten, zuerst zum Beer-Can-Chicken-Holder:

Jeder, der schon mal ein Bierdosenhähnchen gemacht hat weiß, dass das eine sehr „wackelige“ Angelegenheit sein kann. Kommt das Hähnchen einmal in Bewegung, gibt es kein Halten mehr und das gerupfte Federvieh liegt auf den Rost – und wenn es ganz blöd läuft, ergießt sich das gewürzte Bier über die glühenden Kohlen…

Um dies zu vermeiden braucht man einen vernünftigen Halter für den heißen Gockel. Und genau dies ist das Produkt von Weber: „Ein vernünftiger Halter“. Wie alle Produkte von Weber ist auch dieser Halter sehr wertig, stabil und, finde ich zumindest, sieht auch noch gut aus.

Mittig befindet sich ein Halter für die Bierdose. Über diesen Halter stülpt man dann das Grillgut. Seitlich befinden sich zwei Griffe, um Hähnchen samt Dose auch vernünftig transportieren zu können.

Steht das Ganze einmal auf dem Grill kann noch nicht einmal ein Erdbeben das Hähnchen dazu bewegen sich hinzulegen und dem Grill so noch zu entgehen. Es steht wie eine Eins auf dem Grill bis es dann in den Mägen der Griller verschwindet.

Ich finde dieser Halter ist ein „Must-Have“ Produkt für alle, die sich die Beer-Can-Chickens nicht nur bei Facebook und Co anschauen sondern selbst auch grillen wollen.

Nun zum eigentlichen Produkt des Tests, dem Funk-Grill-Thermometer:

Ein weiteres „Must-Have“ für den ambitionierten Griller ist natürlich ein Thermometer. Ohne dieses ist ein „Longjob“ fast nicht machbar. Zumindest nicht dann, wenn man den gewünschten Garpunkt genau treffen möchte.

Es gibt eigentlich nur zwei wirklich gute Anbieter für Funkthermometer, die sich auf Grillgut spezialisiert haben. Einer davon ist Weber, dessen Thermometer wir seit Erwerb schon einige Male benutzt haben. Auch dieses Produkt hat uns trotz dem ambitionierten Preis überzeugt.

Es besteht aus zwei Fühlern, einem Sender und dem Empfangsteil. Wahlweise kann man ein oder zwei Fleischtemperaturen oder auch den Garraum überwachen. Dies macht Sinn, da die fest verbauten Thermometer in den Kugeln nicht 100% genau sind. Möchte man auf der sicheren Seite sein, ist es also sinnvoll, den Garraum zu überwachen.

Das Herzstück des Funkthermometers ist die Empfangseinheit mit dem Display. Wenn man sich einmal die Gebrauchsanweisung durchliest, ist die Bedienung des Thermometers sehr einfach. Man sollte sich aber auch als Mann die Zeit nehmen, sie zu lesen, auch wenn es gegen unsere Ehre geht. 😉

Es ist einerseits möglich die Ziel-Kerntemperatur frei zu wählen, oder man wählt die Fleischart und den gewünschten Gargrad an. Zum Beispiel „Rind“ und „Medium“. Ist die gewünschte Kerntemperatur erreicht ertönt ein Alarmsignal, welches man aber auch ausschalten kann.

Der Hit bei diesem Thermometer ist aber die Reichweite. Gerade bei längeren Grillaktionen möchte man ja nicht unbedingt durchgehend am Grill stehen. Samstag am Nachmittag neigt der Mann ja dazu, sich auch mal für 2 Stündchen ins Wohnzimmer zu verziehen um zu sehen, wie 22 Leute schwitzend einem Spielgerät hinterher rennen. Also ich neige zumindest dazu. Mit dem Weberthermometer kann man/n also seinen zwei Lieblingshobbys parallel frönen. Und das ist soooo wunderbar! 😀

In meinem Falle steht der Sender samt Grill im Garten hinter dem Haus und ich sitze im zweitem Stock auf der anderen Seite des Hauses im Wohnzimmer und kann von dort aus die Temperaturen auf dem Empfangsteil überwachen. Dazu müssen sich die Funkwellen sogar einmal quer durch unsere Wohnung und die zwei Wohnungen darunter durchkämpfen, was sie aber mit Bravour bewerkstelligen. Mit WLAN haben wir hier dank der dicken Fachwerkaußenwände massiv zu kämpfen, was die Reichweite des Thermometers noch viel mehr hervorhebt.

Ich habe mich in dieses Thermometer verliebt.  Ich möchte nicht mehr ohne leben. 🙂 Mittlerweile missbrauche ich es auch für die Indoorküche und es muss für diverse Braten und Geflügelgerichte im Ofen herhalten.

Das Top-Argument, was für dieses Thermometer spricht, ist aber ein ganz anderes: Es hat blaues Licht und leuchtet somit blau! 😉

LG
Lars

Unboxing Weber One-Touch Premium 57cm die zweite

Yeah, zwei weitere Weber One-Touch Premium 57cm in der GDNGS Familie! Strahler70 und ich haben Ende September zugeschlagen! 🙂 An dieser Stelle recht herzlichen Dank an den Toom Markt und die liebe Mitarbeiterin dort, die uns zwei Grills für genau den Preis besorgt hat, wie er kurz auch in anderen Toom Märkten in Deutschland erhältlich war. Und das alles, obwohl die Grills in Fellbach nicht vorrätig waren und in einer anderen Filiale beschafft werden mussten. So etwas nennt sich Kundenservice, toll!

Ja, vor gut eineinhalb Wochen war es soweit. Grill aus dem Kofferraum und aufgebaut. Zumindest den von Strahler70. Meiner wird erst zu Silvester aufgebaut und damit dann sowohl aus- wie auch angegrillt. 😉

Beim Unboxen mag sich manch einer fast fühlen wie beim Auspacken eines Apple-Produktes. Wer’s mag… 😀 Alles sauber verpackt, alles da, alles machte einen hochwertigen Eindruck. Die Anleitung ist im Gegensatz zu manchen Möbelbauanleitungen verständlich, zumindest wir zwei Kerle hatten beim Aufbau keine Probleme. Ich glaube, wir haben eine gute halbe Stunde, vielleicht auch eine knappe Stunde, für den gemütlichen Aufbau gebraucht. Zum Grill dazu hat sich Strahler70 direkt noch etwas Zubehör beschafft: Die Kohlekörbe1, die Abdeckhaube1, den Slide-a-Side Deckelhalter aus Edelstahl1 und den Besteckhalter1. 😀

Direkt danach haben wir mit ei ner Höllenglut den Grill eingebrannt. Auf Facebook in den diversen Grillgruppen haben wir das Feedback erhalten, dass dies doch unnötig wäre. Sehen wir ganz anders, denn es ist schon so, dass der nagelneue Grill etwas nach Fett und Öl roch – und sich das beim Befeuern auch noch verstärkte. Vollkommen in Ordnung, gar kein Thema, aber das darf man dann auch wegbrennen. Denn Grillen darf zwar nicht gesund sein, aber so ungesund muss es auch nicht sein. 😉 Wie dem auch sei, das Einbrennen hat uns tolle Bilder beschwert, die Ihr unter dem Beitrag zusammen mit den Unboxing und Aufbau Bildern sehen könnt.

Vom ersten richtigen Grillen demnächst mehr, auch da gibt es ein paar Bilder. 🙂

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Big Hot Mamas Rubs Gewürze und Low & Slow Marinaden

Monate ist es her seit wir von Klaus Lorenz von Hot Mamas ein leckeres Testpaket erhalten haben. Leider war die Zeit seither für den Blog zu knapp, daher gab es bisher keinen Bericht. Hier nun endlich ein paar Zeilen über die leckeren Produkte, ich werde in Zukunft auch noch konkreter auf das ein oder andere Produkt eingehen.

Vorne weg: Die Hot Mamas Sachen haben uns allesamt begeistert. 🙂 Aber von vorne. Bekommen haben wir die Big Hot Mamas Rubs sowie die Low & Slow Marinaden. Dazu noch Razzor Back, ein Snack aus geräuchertem Wildschwein. Letzteres ist nicht so mein Fall, wurde aber von Lars und den anderen Mitgrillern mit großer Begeisterung verzehrt.

Zu den Saußen: Aus Faulheit haben wir oft fertig mariniertes Fleisch gekauft. Klar, wenn man zu Rock am Ring fährt, ist das das Mittel der Wahl, aus praktischen Gründen eben. Zuhause sollte man sich hierfür aber schlicht ein paar Minuten Zeit nehmen und unmariniertes Fleisch kaufen. So kauft man nicht die Katze im Sack und mariniert darüber hinaus nach dem eigenen Geschmack. Die Low & Slow Marinaden von Hot Mamas haben wir als Beef, Pork und Chicken erhalten, für jede gebräuchliche Fleischsorte ist also etwas dabei. Am besten hat mir die Beefmarinade geschmeckt, anderen die für Schwein und wieder anderen die für Geflügel. Die Zubereitung ist denkbar einfach und mit einer Flasche Marinade kommt man eine ganze Weile aus.

Die Rubs sind aufgrund der Art des Produktes natürlich noch ergiebiger. Und intensiver! Mir schmeckt es sehr gut, das so zubereitete Fleisch. Sieht etwas „trockener“ aus wie gewohnt, aber ich glaube, das liegt daran, dass viele eben das „schlonzige“ Supermarktfleisch gewohnt sind. 😉 Dazu habe ich nun die letzten zwei Wochen festgestellt, dass sich der Grill & Steak Rub auch sehr gut anstelle von Magic Dust für die Armadillo Eggs eignet. Da das Gewürz sehr intensiv ist, muss hier auch nicht wirklich viel verwendet werden.

Zur Schärfe der Produkte: Hier konnten alle Mitgriller problemlos mitessen, keine Ausfälle zu beklagen. 😉

Wie am Anfang erwähnt war das nur ein kurzer allgemeiner Bericht. Ich hoffe, dass ich zeitnah noch speziell über die einzelnen Produkte schreiben kann.

Hier noch die Bilder aus unserer Hot Mamas Galerie:

Brennstofftest: Edeka – Grill Holzkohle 2,5 kg

Produkt: Edeka – Grill Holzkohle 2,5 kg

Hersteller: Gryfskand Polen

Optik und Haptik: kleine, teilweise sehr kleine Kohlestücke und eine gute Hand voll Kohlestaub im Beutel

Anbrennverhalten: gutes Anbrennen, im AZK nach 30 min durchgeglüht, geringe Rauchentwicklung (imho das einzig Positive)

Brennverhalten: brennt ungleichmäßig ab,  Aschebildung ok. Habe die Kohle nach dem Grillen bei geschlossenem Deckel und offener Luftzuführ weiterglühen lassen – ca. 1/3 ist erloschen.

Brenndauer: ca. 120 min

durchschnittlicher Ladenpreis: € 2,99 für 2,5kg

bekannte Quelle(n): Edeka

Note: 4+

Unboxing Weber One-Touch Premium 57cm

Um das Thema Grillen mal wieder etwas aufleben zu lassen habe ich mir vor ein paar Tagen einen neuen Grill bestellt. Geworden ist es ein Weber One-Touch Premium in einer Special Edition mit einem klappbaren Edelstahl Grillrost1 und den Kohlekörben1 als Paket.

Ausschlaggebend für die Modellwahl war das ich auch den ein oder anderen Long-Job wie z.B. Spareribs, Pulled-Pork oder Brisket machen möchte aber nicht wirklich die Möglichkeit habe einen Watersmoker wie z.B. den Weber Smokey Mountain1 zu stellen oder gar als Zweitgrill anzuschaffen. Auf dem WSM1 wäre andersrum direkt grillen, auf das ich natürlich auch nicht verzichten möchte, eher schwierig. Für den normalen 57cm Kugelgrill gibt es hingegen Zubehör wie den Smokenator, in Deutschland leicht erhältlich bei Amazon1 bzw. als Grillsportverein Archinator Nachbau, die indirektes Grillen über viele Stunden möglich machen. Alternativ kann man es auch mit einer speziellen Grillbrikettschichtmethode (Minion Ring) versuchen.

Den Edelstahlrost1 habe genommen da er die Temperatur scheinbar besser als ein Chrom-Rost abgibt und damit bessere „Brandings“ auf dem Fleisch hinterlässt 😀 und es sich auch wesendlich besser vom Rost löst. Ein Abblättern der Beschichtung entfällt und das Ding soll so haltbar sein, dass es mehrere Grills (also die Gehäuse) überleben kann.

Am Mittwoch habe ich dann ein Paket im Flur gefunden! 😀 Nach ca. einer Stunde war das Teil aufgebaut und auf den Balkon gebracht. Beim Aufbau gab es im Grunde nur an einer Stelle Schwierigkeiten. Und zwar die Alubefestigung für den Aschebehälter ohne verbiegen an den Hülsen für die Standbeine vorbei zu bringen.

Gestern habe ich das Teil das dann mit Grillkäse, gerubbte Schweinesteaks mit Ofenkartoffeln und einer schokoladengefüllten gegrillten Banane eingeweiht. 😉
Der Rub (Jamie Oliver Seasoning – scharfe Holzfeuerwürze)1 war ein Spontankauf im Supermarkt – da die eigentlichen Gewürzbestellungen noch ausstehen. War recht lecker bei dezenter Schärfe.

Wenn das Wetter am Wochenende etwas besser ist, muss ich allerdings erstmal die Kohlekrümel Aschemischung, die ich mit der alten Billigkohle, die noch im Keller lag, produziert habe, aus dem Grill entfernen. Die war leider etwas „feinstückig“ also hust… Staub.

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Produkttest McBrikett KOKOKO und BAMBUKO Kohle

Vor einiger Zeit haben wir von McBrikett ein Testpaket mit Kokos- und Bambuskohle erhalten, über das Unboxing habe ich hier im Blog schon berichtet.

Der Test und auch der Bericht über den Test ließ nun noch etwas auf sich warten, Urlaub, Rock am Ring und die WM lassen grüßen. 😉 Nun ist es aber endlich soweit. Unter dem Beitrag übrigens die Fotogalerie vom Test.

Allgemeines zu den Testprodukten

„KOKOKO Long“ sind Briketts aus Kokosnussschalen und haben eine Länge von 15 cm und einen Durchmesser von 4,5 cm. Laut Hersteller haben sie eine Brenndauer von 5 bis 6 Stunden. Die „BAMBUKO“ Briketts sind aus Bambus hergestellt und haben einen sehr hohen Kohlenstoffgehalt von 90%. Dies führt dazu, dass diese Briketts eine sehr große Hitze entwickeln. Die Abmessungen sind nahezu identisch zu den KOKOKO Long Briketts, die Brenndauer ist sogar noch etwas länger.

McBrikett verspricht auf seiner Homepage neben der sehr langen Brenndauer und Hitze auch, dass die Kohle kaum raucht. Des Weiteren tut man mit Produkten aus Kokosnussschalen und Bambus auch etwas für die Umwelt. Kokoskohle wird zu 100% aus natürlichen Abfallprodukten der Kokosmilchindustrie hergestellt, somit muss kein Baum dafür gefällt werden. Herkömmliche Holzkohle wird oft aus Tropenholz hergestellt und kommt nur im Ausnahmefall aus Deutschland, trotz eventuellem „Made in Germany“ Aufdruck.

Der Preis macht hier erst einmal ziemlich Eindruck: 10 kg KOKOKO Long kosten € 26,99 – 10 kg BAMBUKO sogar € 29,99.

Alles in allem also eine sehr hohe Messlatte, wir waren daher mehr als gespannt auf unseren Test!

Der Test an sich

Bekommen haben wir zwei Pakete KOKOKO Long und zwei Pakete BAMBUKO zu je 1,25kg. Getestet haben wir schon kurz nach der Lieferung ein Paket KOKOKO sowie letzte Woche zwei Pakete BAMBUKO. Erster Eindruck: Produkte sehen hochwertig aus und machen auch einen deutlich sauberen Eindruck wie ein Sack Supermarktkohle, die Finger werden kaum schmutzig.

Angefeuert haben wir jeweils mit einem Kamin sowie handelsüblichen festen Anzündern (nicht die weißen Chemieteile sondern die Holz/Parafin Variante), die wir in der gleichen Menge verwendet haben wie bei 0815 Kohle, also drei Stück. McBrikett empfiehlt, die langen Briketts zu zerbrechen, damit sie schneller grillbereit sind. Dies haben wir bei KOKOKO auch so gemacht, bei BAMBUKO aber schon darauf verzichtet und diese einfach hochkant in den Kamin gestellt. Auch dies wird von McBrikett so empfohlen. Wir finden, die Briketts zu zerbrechen ist nicht nötig. Hochkant klappt genau so gut und sieht spitze aus, siehe Fotos. Erster Eindruck hier: Brennt der Kamin noch? Es stinkt und raucht gar nichts…! Zweiter Eindruck: Es dauert etwas länger wie mit Standardkohle oder gar -briketts, aber dann ist die versprochene Höllenglut beisammen und es kann grilltechnisch losgehen. Dritter Eindruck: Das schaut aber im Vergleich zu dem riesen Haufen Standardkohle im großen Grill aber kümmerlich aus… Sobald der Rost aber auf dem Grill und auf dem Rost das Fleisch bruzzelt wie noch nie zuvor weiß man, dass dieser Eindruck täuscht.

Wie schon erwähnt und schon deutlich bemerkt beim Anzünden verspricht der Hersteller, dass die Kohle fast keinen Rauch entwickelt. Das ist tatsächlich so und hat uns beeindruckt. Selbst, wenn Fett, Marinade und Co in die Glut tropfen, raucht es lange nicht so wie wir dies bisher gewohnt waren. Männern kann es üblicherweise ja nicht genügend stinken und rauchen 😉 , aber das war ein beeindruckendes Kontrastprogramm und für meinen Geschmack darf das in Zukunft öfters so der Fall sein. Wohnt man beengt oder muss auf dem Balkon grillen sicherlich eine gute Sache. Und, überzeugte Gasgriller äh -täter 😛 kriegt man so vielleicht ja doch noch an den Kohlegrill. 😉 Des Weiteren hatten wir, bzw die anwesenden Frauen im Besonderen, den Eindruck, dass die KOKOKO Kohle etwas, aber angenehm, nach Kokos duftet. BAMBUKO ist da aber eher neutral im Vergleich. Zu erwähnen ist nur noch, dass uns das, was vom Grill kam, sehr gut geschmeckt hat.

Auch die Brenndauer haben wir uns angeschaut und auch diese kommt tatsächlich an die Herstellerangaben ran. Normalerweise ist es so, dass man ein- bis zweimal mit Standardkohle nachlegt damit es über den gemütlich gestalteten Abend reicht. Hier nicht, die Power reichte für den kompletten Grillabend, beeindruckend! Auf den Fotos könnt Ihr einige schöne Glutaufnahmen bei Dunkelheit sehen. Diese zeigen die BAMBUKO Kohle ungefähr 2 bis 2,5 Stunden nach Anfeuern. Da ist mehr oder weniger noch alles da und glüht unvermindert mit sehr heißer Temperatur. Auch auffallend ist, dass es viel weniger Asche gibt als bei herkömmlicher Kohle.

Menge der verwendeten Kohle: Der erste Test lief mit einem Paket KOKOKO (1,25 kg), der zweite Test dann mit zwei Paketen BAMBUKO (insgesamt 2,5 kg). Subjektiv und auf einem recht großen Grill (siehe Fotos) war uns ein Paket zu wenig. Ich glaube aber, der optische Eindruck hat hier getäuscht und täuscht sicherlich auch etwas auf den Fotos. Vermutlich muss man hier eher schauen, für wieviele Personen gleichzeitig gegrillt wird. Beim zweiten Testgrillen waren wir fast 10 Personen, da wäre die Fläche mit einem Paket doch deutlich zu klein.

Unser Fazit

Wir waren begeistert und sprechen eine klare eindeutige Kaufempfehlung für diese Kohle aus und lassen durch eine eigene Bestellung auch Taten folgen! Unserer Meinung nach wird der deutlich teurere Kilopreis alleine durch die Brenndauer, die Hitze und die zu verwendende Menge ausgeglichen. Dazu kommen die nicht vorhandene Rauchentwicklung, die uns sehr beeindruckt hat, sowie natürlich auch der Umweltaspekt.

Auch spannend, McBrikett verkauft die Kokoskohle auch in Shisha-Formfaktor. Werde ich mir merken, da mein Vorrat an Shisha-Kokoskohle irgendwann erschöpft sein wird.

Vielen Dank an McBrikett für die Übersendung des Testpakets!

Und Ihr?

Eure Erfahrungen, ob schon gemacht oder auch zukünftig, interessieren uns. Über Kommentare freuen wir uns daher.

Fotos

Grillfakten

In unseren Goldenen Grillregeln bringen wir es salopp auf den Punkt. Das kann aber nicht so stehen bleiben und wir wollen unsere Regeln und die dahinter stehenden Fakten hier einmal etwas genauer beleuchten.

Webergrill

Zu dem Ritual und Spaß an sich, das Grillgut bei sommerlichen Temperaturen im Freien zu garen, kommt eben auch ein ganz besonderes Aroma – welches nun mal umso intensiver ausfällt, wenn beim Grillen einige Tipps der Fachleute Berücksichtigung finden.

Aromahölzer geben dem Grillgut besondere Note

Dass ein Elektro- oder Gasgrill sauberer und einfacher zu bedienen ist als jener, der durch klassische Holzkohle befeuert wird, ist bekannt. Nur leider entsteht dabei auch nicht das typische Aroma, welches das Grillen eigentlich ausmacht. Auch bei der Wahl der Holzkohle sollte auf eine hohe Qualität geachtet werden. Die ist nicht zwangsläufig vom Preis abhängig, lässt sich aber an der Farbe erkennen: Gleichmäßig tiefschwarz sollte die Kohle sein, ein höherer Preis wird durch die längere Brenndauer schnell wieder ausgeglichen. Demnächst testen wir hier für Euch zwei exotische Kohlesorten, das Unboxing konntet Ihr hier ja schon nachlesen. Für den richtigen Geschmack sind zudem sogenannte Aromahölzer wichtig: Ihre Note macht sich so deutlich bemerkbar, dass Grillprofis schon einmal vom „unsichtbaren Gewürz“ sprechen. Besonders das Holz von Obst- und Nussbäumen eignet sich zu diesem Zweck. Solche Aromahölzer lassen sich bei einem entsprechenden Grillfachhandel erstehen.

Fleisch selbst marinieren

Typisch für das Grillfleisch ist auch eine reichhaltige Marinade – nur bitte kein Fertigprodukt: Verbraucherschützer raten dazu, vom Kauf fertig marinierter Fleischstücke abzusehen. Denn unter der Marinade lässt sich leicht minderwertiges Fleisch verstecken, welches der Kunde normalerweise in der Kühltruhe liegen lassen würde. Fleisch selbst zu marinieren ist kein Aufwand und einfach. Demnächst testen wir hier für Euch die Low & Slow Marinaden von HotMamas. Natürlich kann man sich seine Marinade auch einfach und schnell selbst herstellen. Bei einer selbstgemachten Marinade sind zudem auch die Zutaten bekannt, die natürlich auch auf den eigenen Geschmack abgestimmt werden können. Möchte man es bedauerlicherweise dennoch etwas gesünder haben, sollte ein Überschuss an Marinade mit einem Küchentuch aufgefangen werden. Denn tropft sie beim Grillen in die heiße Kohle, entsteht ungesunder Rauch, der aber zu äußerst leckeren Aromen führt. 😉 Über das richtige Salzen gibt es zudem den Mythos, dass es erst nach dem Grillen erfolgen sollte, um das Fleisch nicht auszutrocknen. Tatsächlich ist das aber kein Problem – im Gegenteil: Gesalzenes Fleisch entwickelt beim Grillen eine schöne Kruste. Bei dem Produkt selbst sollte auf ein hochwertiges Meersalz geachtet werden.

Besser Grillzange als Grillgabel verwenden

Um das Fleisch nicht austrocknen zu lassen, ist die richtige Behandlung weitaus entscheidender: Statt einer Grillgabel sollte eine Grillzange genutzt werden. Durch das Einstechen in die Kruste läuft sonst der Fleischsaft aus – und dann wird das Grillgut in der Tat trocken. Aus demselben Grund sollte das Fleisch nicht pausenlos gewendet werden: Profis drehen ein Stück Fleisch nur einmal, damit sich eine schöne Kruste bildet, welches auch den Austritt von Fleischsaft verhindert.

Noch ein paar Tipps zum Grillanzünden

  • Eierkartons
    Anstatt die Verpackung von Eiern weg zu schmeißen, kann man sie auch noch sinnvoll einsetzen. Einfach einen Turm aus ca. 3-4 Kartons bauen, mit Salatöl übergießen und anzünden – fertig
  • Handbrenner
    Kleine Grillbriketts verwenden und diese mit einem Handbrenner (10-20 €) anzünden. Verteilt man die Briketts dann gleichmäßig auf der Holzkohle, fängt der Grill schnell an zu glühen
  • Heißluftföhn
    Durch die 500 °C lassen sich auch die kältesten Kohlen in 2-3 Minuten aufhitzen. Vor allem für Spontan-Grillen eine gute Idee, da der Grill innerhalb von 10 Minuten die perfekte Temperatur hat.
  • Grillanzünder
    Der Klassiker. Mittlerweile gibt es den Grillanzünder auch in unterschiedlichsten Formen (wer schon immer mal „Kohle“ verbrennen wollte, sollte hier schauen). Dabei aber auch an den flüssigen Grillanzünder denken und ein paar Minuten warte, bis dieser richtig in die Kohle eingedrungen ist.

Fazit: Mühe lohnt sich

Der klassische Holzkohlegrill macht mehr Arbeit als die elektronische Variante; selbst mariniertes Fleisch ist der Qualität des Fertigprodukts überlegen – trotzdem sollte hier nicht nach Bequemlichkeitsaspekten entschieden werden. Denn die höhere Qualität macht sich später im Geschmack bemerkbar. Vor allem der Einsatz von Grillkohle sorgt für ein unvergleichliches Aroma. Mit der richtigen Technik bleibt das Grillgut schön saftig und entwickelt trotzdem eine schöne Kruste.